Phototoxische Reaktionen bei Ätherischen Ölen

Phototoxisch oder auch photosensibilisierend nennt man die Wirkung von ätherischen Ölen, die die Haut empfindlicher auf Sonnenlicht (eigentlich ultraviolettes – UV-Licht) werden lassen.
Es kann dann zu Verbrennungen, Flecken und anderen Hautschäden kommen.

Sollten solche phototoxischen Öle verwendet werden, sollte man nicht innerhalb der nächsten Stunden in die Sonne gehen.

Die meisten Öle, die eine solche phototoxische Wirkung haben, sind Zitrusöle.  Auslöser dafür ist das im Öl enthaltene Bergapten.

Jedoch sind nicht alle Zitrusöle phototoxisch

Bei folgenden ätherischen Ölen muss man in Verbindung mit Sonneneinstrahlung sehr vorsichtig sein:

  • Grapefruit
  • Lemon kaltgepresst
  • Angelikawurzel
  • Lime kaltgepresst
  • Kreuzkümmel
  • Bergamotte
  • Bitterorange gepresst
  • Mandarinenblatt

Nicht phototoxisch sind laut einer Studie folgende Öle:

  • Mandarin
  • Wild Orange
  • Tangerine
  • Lemon
  • Zitronengras

Besonders vorsichtig sollten man bei Ölen wie Bergamotte und Lime sein. Hier genügt schon eine geringe Konzentration um phototoxische Wirkung auszulösen.
Hier reichen schon 8 Tropfen auf 100 ml Trägeröl aus. Bei Grapefriut benötigt man dagegen 80 Tropfen auf 100 ml, damit es überhaupt zu einer solchen Wirkung kommen könnte.
Hier eine kleine Auflistung der Maximalkonzentration (Tropfen auf 100 ml Trägeröl):

  • Bergamotte = 8
  • Grapefruit = 80
  • Lime = 14
  • Bitterorange = 25
  • Kreuzkümmel = 8
  • Lemon = 40

Diese Konzentration ist bei jedem Öl unterschiedlich.

 

Was kann man tun?

  1. Maximalkonzentration beachten (weniger Tropfen verwenden, als oben angegeben ist) und nach der Anwendung 12 – 18 Stunden UV-Strahlen meiden
  2. Haut bedecken
  3. nur den Diffusor verwenden